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Picton & Marlborough Sounds – Willkommen im Süden

.. und Punakaiki Pancake Rocks

Nach einer gemütlichen Überfahrt auf der Fähre, das Auto gut unter Deck verstaut, die paar Stunden mit lesen, tratschen, Kaffeetrinken und natürlich Fotos machen wenn man den Fjorden entgegen fährt, kamen wir in Picton an.

Unglaublich wie viele Menschen Wellington verlassen haben und wie klein der Ankunftshafen im Vergleich ist. Picton ist ein zuckersüßes kleines Hafenstädtchen mit einer Mainstreet, einer Strandpromenade (mit den täglichen Highlights der Fähren), ein paar netten Walks hinter der Stadt hinauf auf die Fjorde mit tollen Ausblicken und einem Wildlife Reservat (das trotz mehreren Versuchen wirklich nicht per Auto erreichbar ist, sondern nur mit Boot). Von unserer Unterkunft war fast alles fussläufig erreichbar; so groß ist Picton. Zur Unterkunft noch ein paar Worte: schräg, witzig, miau 😉 Das Hostel wird von einer lustigen, schrägen Dame geführt, die gerne tratscht und vermutlich die 80er sehr gerne hatte. Es gehören auch ein paar Haus-mietzen dazu.

Picton ist nicht nur Ankunftspunkt von der Nordinsel, sondern auch Ausgangspunkt für Ausflüge nach Marlborough Sounds – dem Weinbaugebiet. Wir wussten schon vorher, dass dort ein vorzüglicher Sauvignon Blanc herkommt, haben also eine Weintour gebucht. Mit einer kleinen Gruppe und einem coolen Guide haben wir an einem sonnigen Tag 4 Weingüter besucht und uns durchgekostet. Lecker! Es gab – klarerweise – Sauvi, Pinot Gris & Noir, Chardonnay, Riesling und sogar Gewürztraminer. Die Weingüter waren toll hergerichtet, die Verkostungen in Rosengärten und coolen Schauräumen. Zum Abschluss gab es eine geführte Käseverkostung und dann noch einen Abstecher in eine Schokoladefabrik – 1 Sackerl haben wir mit Einkäufen gefüllt. Wirklich spannend ist, dass es den Weinbau in Neuseeland erst seit knapp 40 Jahren so gibt, die Trauben aber teilweise ganz alte Sorten sind. All in all – they are doing well! Und die Weingärten sind wirklich hübsch zu durchfahren.

Kurzer Exkurs über Punakaiki. Das ist zwar ein ganzes Stück entfernt von Picton, aber quasi der Start der Westküste. Hingefahren sind wir durch weite Feld-Landschaften, über winding roads (mit einem Stop bei der Old Ghost Road), Berge und der Küste entlang. Am Weg haben wir einen Walk im “Brunner” Reservat an einem See gemacht, die wilde Küste bewundert und eine Seal Colony besucht – die haben’s schön im Meer und auf den vielen vorgelagerten Steinen.

Punakaiki ist – auch nach Picton – winzig. Es gibt ein paar Unterkünfte und ein Pub. Warum man also dorthin fährt: die tolle Küste und die nahegelegenen Pancake Rocks. Von unserem Hostel aus konnten wir tolle Strandspaziergänge machen, hatten den Sonnenuntergang vor der Nase und haben beim Schlafengehen das Meeresrauschen gehört – perfekt!

Die Pancake Rocks – nicht umsonst so benannt, schauen wirklich aus wie übereinander gelegte Pancakes – sind viele viele Steintürme, die in unterschiedlicher Form und Größe aus dem Wasser ragen und gemeinsam die Küste bilden. Man kann auf einem Track durchspazieren und hat super Ausblicke aufs Meer, die geschichteten Steine und die aufsprühende Gischt. Komplett macht den Besuch dann ein Frühstück im Pancake Rock Café… mit wirklich guten Pancakes 🙂

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